Buch-Tipp: “Wie wisch ju a plessent dschörni”

So, ich habe mal wieder einen Buch-Tipp für euch:Wie wisch ju a plessent dschörni

Es handelt sich, wie schon in meinem anderen Lektüren-Post (klick) um ein Buch von Mark Spörrle und Lutz Schumacher und trägt den Namen “Wie wisch ju a plessent dschörni”.

Es ist kein großes Buch, nur etwa 10 x 10cm und nur knapp einen Zentimeter dick, aber gebunden mit hartem Deckel. Auf den zwar nur ca. 40 Seiten sind die “Erkenntnisse” der ganzen Zugfahrten aus dem Buch “senk ju vor träwelling” zusammengefasst und sehr sehr umfassend bebildert. Der Sarkasmus kommt allerdings auch hier eineswegs zu kurz und es ist ein amüsant Büchlein (für ein Buch ist es wohl wirklich zu klein), was man auch mal eben einstecken und perfekt auf einer Zugfahrt lesen kann. Auch, wenn Zugfahrten ja generell ein großes Abenteuer ist und es nicht so schnell langweilig wird, so ist es auch dann immer noch lustig, wenn mal ausnahmsweise alles klappen sollte. Ausnahmen bestätigen die Regel :D

Erschienen ist es im Herder-Verlag, hat die ISBN 978-3-30169-8 und kostet bei Amazon nur 5 Euro.

Zum Schluss noch das Grußwort der Autoren als kleines Zitat und Vorgeschmack:

Liebe Leserinnen und Leser,

Bahnfahren kann schön sein.
Während Autofahrer sich von Stau zu Stau quälen und Vielflieger über den Wolken langsam dehydrieren, kann der Bahnreisende entspannt einsteigen, die Fahrt genießen und erholt am Zielort ankommen. Soweit die Theorie.
Dass es dann doch immer wieder anders kommt, liegt nicht am High-Tech-Fahrkomfort der ICE-Züge, sondern an einem bunten Strauß betriebsbedingter Störungen und verstörender Serviceleistungen.

Außerdem: Bahnfahren kann gefährlich sein.
Nein, wir sprechen nicht von der bahnbrechenden Erkenntnis, dass Risse immer und überall sind.
Wir meinen die gruseligen Durchsagen: Böschungsbrand bei Aachen, Stellwerkschaden in Hamburg-Stellingen, Personen, Gegenstände oder Tiere im Gleis, oder einfach “dichte Zugfolge”: Für Verspätungen hat die Bahn immer eine gute Erklärung. Und dann sind da noch die ausgefallenen Reservierungssysteme, Nachlösegebühren, nicht funktionierende Toiletten und jede Menge höchst eigenwilliger Menschen…

Um Ihnen die nächste Bahnfahrt wenigstens ein bisschen zu versüßen, haben die Autoren die schönsten Kuriositäten aus dem Bahnleben zusammengestellt.
Viel Spaß beim Lesen.
Und kommen Sie gut an – wo und wann auch immer…

Lutz Schumacher
und Mark Spörrle

 Wer also was kleines, lustiges und günstiges für unterwegs sucht, ist hiermit gut bedient :D

Greetz,
Wozzap 

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