Verspätung mal aus einem anderen Grund

Mammendorf, 8:03 Uhr, ich morgens auf dem Weg zur Arbeit, grade noch die S-Bahn um 8:04 Uhr bekommen. Aber: alle Hatz umsonst, wie sich herausstellte. Wir standen auch um 8:05 Uhr noch. Und wir standen und standen und standen. Keiner wusste, was los ist, keine Durchsage, nichts. 8:15 Uhr zeigte meine Uhr. Das gibts doch gar nicht, der hatte doch eben noch ein grünes Signal? Wieso fährt der nicht? Steh ich doch mal auf und schau zur Tür hinaus. Was seh ich? Ein rotes Signal. Verwirrung – bis ich auf das Gleis 7 schaute. Dort fuhr auf einmal eine S-Bahn ein. Ab dem 13.12. würde das ja sogar passen, da fährt auch um 8:24 Uhr unter Woche eine S-Bahn. Aber wir haben ja noch nicht den 13.12.. Was zur Hölle macht also diese S-Bahn hier? Es sind ja sogar Fahrgäste ausgestiegen. Zumindest erklärt das, wieso wir wieder rot bekommen hatten und nicht fahren durften.
Dann sah ich, wie der Triebfahrzeugführer der eingefahrenen S-Bahn nach vorne zum Führerstand unserer S-Bahn rannte. Ich dachte erst, der will den fragen, was da los ist. So sah es mehr oder weniger auch aus von hinten. Dann ging er aber ganz entspannt wieder zurück. Aus den Lautsprechern tönte dann “Richtung Ebersberg, zusteigen!”.
Alles klar, wir fahren wirklich. Die Türen gingen zu und wir setzten uns in Bewegung. Dann die “Rechtfertigungsdurchsage”: “Verehrte Fahrgäste, leider ist mir der Führerstandsschlüssel abgebrochen, weswegen der Kollege jetzt kam, um mir seinen zu geben. Wie gesagt, ich konnte mit dem abgebrochenen Schlüssel den Führerstand nicht aufsperren und den Zug somit auch nicht fahren. Wir können jetzt aber doch fahren, wenn auch mit einiger Verspätung, ich bitte um Entschuldigung.”
Sowas… hab ich auch noch nie erlebt. Dass man mal von einem eingeschlafenen Lokführer irgendwo in Deutschland hört oder einer, der gar nicht erst zur Arbeit kommt, davon hat man schon ab und an mal was gehört. Aber ein abgebrochener Schlüssel? Das ist defintiv mal was neues, wenngleich natürlich nicht gerade schön. Alle Bahnhöfe sind jetzt relativ voll (ich sitze gerade in der S-Bahn und fahre nach München), aber das ist irgendwie auch logisch, wir haben ja nahezu 15 Minuten Verspätung.
Zumindest hat sich das Warten mehr oder weniger gelohnt. Wie wir in Maisach standen sah ich mal eben aus dem Fenster Richtung Ferngleise. Auf einmal kam ein kurzer Zug, kieselgrau-orange lackiert. War doch prompt der Olypmia-Museumstriebzug der S-Bahn München – der 420 001, erstes Fahrzeug seiner Baureihe – auf dem Weg nach Augsburg. Und das sogar besetzt, war eindeutig eine Sonderfahrt der IGS (Interessengemeinschaft S-Bahn München), die den Zug in Stand hält und solche Sonderfahrten veranstaltet.
Was auf dem Weg zur Arbeit nicht alles so erlebt, immer wieder faszinierend :D

Mammendorf, 8:03 Uhr, ich morgens auf dem Weg zur Arbeit, grade noch die S-Bahn um 8:04 Uhr bekommen. Aber: alle Hatz umsonst, wie sich herausstellte. Wir standen auch um 8:05 Uhr noch. Und wir standen und standen und standen. Keiner wusste, was los ist, keine Durchsage, nichts. 8:15 Uhr zeigte meine Uhr. Das gibts doch gar nicht, der hatte doch eben noch ein grünes Signal? Wieso fährt der nicht? Steh ich doch mal auf und schau zur Tür hinaus. Was seh ich? Ein rotes Signal. Verwirrung – bis ich auf das Gleis 7 schaute. Dort fuhr auf einmal eine S-Bahn ein. Ab dem 13.12. würde das ja sogar passen, da fährt auch um 8:24 Uhr unter Woche eine S-Bahn. Aber wir haben ja noch nicht den 13.12.. Was zur Hölle macht also diese S-Bahn hier? Es sind ja sogar Fahrgäste ausgestiegen. Zumindest erklärt das, wieso wir wieder rot bekommen hatten und nicht fahren durften.

Dann sah ich, wie der Triebfahrzeugführer der eingefahrenen S-Bahn nach vorne zum Führerstand unserer S-Bahn rannte. Ich dachte erst, der will den fragen, was da los ist. So sah es mehr oder weniger auch aus von hinten. Dann ging er aber ganz entspannt wieder zurück. Aus den Lautsprechern tönte dann “Richtung Ebersberg, zusteigen!”.

Alles klar, wir fahren wirklich. Die Türen gingen zu und wir setzten uns in Bewegung. Dann die “Rechtfertigungsdurchsage”: “Verehrte Fahrgäste, leider ist mir der Führerstandsschlüssel abgebrochen, weswegen der Kollege jetzt kam, um mir seinen zu geben. Wie gesagt, ich konnte mit dem abgebrochenen Schlüssel den Führerstand nicht aufsperren und den Zug somit auch nicht fahren. Wir können jetzt aber doch fahren, wenn auch mit einiger Verspätung, ich bitte um Entschuldigung.”

Sowas… hab ich auch noch nie erlebt. Dass man mal von einem eingeschlafenen Lokführer irgendwo in Deutschland hört oder einer, der gar nicht erst zur Arbeit kommt, davon hat man schon ab und an mal was gehört. Aber ein abgebrochener Schlüssel? Das ist defintiv mal was neues, wenngleich natürlich nicht gerade schön. Alle Bahnhöfe sind jetzt relativ voll (ich sitze gerade in der S-Bahn und fahre nach München), aber das ist irgendwie auch logisch, wir haben ja nahezu 15 Minuten Verspätung.

Zumindest hat sich das Warten mehr oder weniger gelohnt. Wie wir in Maisach standen sah ich mal eben aus dem Fenster Richtung Ferngleise. Auf einmal kam ein kurzer Zug, kieselgrau-orange lackiert. War doch prompt der Olypmia-Museumstriebzug der S-Bahn München – der 420 001, erstes Fahrzeug seiner Baureihe – auf dem Weg nach Augsburg. Und das sogar besetzt, war eindeutig eine Sonderfahrt der IGS (Interessengemeinschaft S-Bahn München), die den Zug in Stand hält und solche Sonderfahrten veranstaltet.

Was auf dem Weg zur Arbeit nicht alles so erlebt, immer wieder faszinierend :D

Greetz,
Wozzap

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