Von unfreiwillig lustigen Mitreisenden

Ein Freund (@marhei) schrieb heute auf Twitter folgendes:

Dazu kann ich tatsächlich nur sagen: das kenne ich selber – von mir selbst, wie auch von anderen. Das ist ein sehr eigenartiges Phänomen: man weiß, der Zug ist verspätet und man braucht dringend einen Anschluss am nächsten Bahnhof. Blöd nur, dass das so aktuell nichts wird. Vor allem ärgerlich ist das, wenn der Zug nur im Zweistunden-Takt fährt zum Beispiel.

Ich muss aber auch zugeben, dass ich ein Mensch bin, der während einer Zugfahrt nicht nur viel aus dem Fenster sieht. Gerade nachts ist das etwas schwierig, da guckt man sich doch dann ganz gerne so an, wer alles mit einem in diesem Zug sieht: jung und alt, Familien mit Kindern, Geschäftsmänner, Senioren, alle versammeln sich hier und oft frage ich mich dabei auch, welche Geschichten sie so mit sich führen? Wo wollen sie hin? Warum fahren mit der Bahn? Warum ausgerechnet mit diesem Zug? Sind das vielleicht sogar ganz besondere Menschen, die viel geleistet oder eigentlich sehr bekannt sind? Ich sollte mal durch Züge wandern und das Gespräch suchen :-)

Jedenfalls ist es doch immer wieder so, dass aus scheinbar unscheinbaren Situationen amüsante Momente werden. Ein Mitreisender, der immer zu in den Reiseplan blickt, hoffnungslos ihn beiseite legt und ungläubig selbigen Prozess in einer Endlosschleife wiederholt sieht einfach irgendwann lustig aus – so leid es mir für ihn natürlich tut.

Kennt ihr sowas auch? Wenn ja, was? Lasst es uns wissen! :-)

Viele Grüße und einen guten Start in die neue Woche,
Benedikt

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